Elisabeth Thesing-Bleck

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22. Mai 2019
von Elisabeth Thesing-Bleck
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Frieden für die Welt  –  Schalom  –  Peace for the World

Unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze nahe der NATO-Air Base Geilenkirchen in der der Teverener Heide wurde in jähr 2002 eine Friedenskapelle eingeweiht. Sie befindet sich an der Neutralen Straße in Hohenbusch in der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg. [1]

Mahnmahl für den Frieden in Europa

Friedenskapelle an de deutsch-niederländischen Grenze

Anläßlich der Einweihung der Friedenskapelle am 9. September 2002 äußerte der Bauherr selbst einen Wunsch: „Möge diese Kapelle zum tiefen Sinnbild des Friedens für uns alle werden. Dieses Bauwerk soll  über die Grenzen hinweg von Frieden und Toleranz künden. Wir wissen alle, wie zerbrechlich der Friede in der Welt und zwischen den Menschen ist. Darum soll diese Kapelle viele stille Betrachter und Betende anziehen, um an den Frieden zu denken und für ihn zu beten.” [2]

In der Nähe der heutigen Kapelle stürzte am 13. Januar 1999 ein US-amerikanisches Tankflugzeug des Typs Boeing KC-135E der Washington Air National Guard unmittelbar hinter der Landebahn bei einem Durchstartversuch ab. Alle vier Insassen des mit rund 10.000 Litern Kerosin beladenen Flugzeuges kamen ums Leben. [3]

 

 

 

Absturz eine Tankflugzeugs in der Teverener Heide

Gedenkstein für die Opfer des Flugzeugabsturzes am 13. Januar 1999

2015 wurde der Standort der Air Base zum NATO-Hauptquartier, AWACS HQ, aufgewertet. Der hier stationierte E-3A-Verband ist der erste und einzige multinationale fliegende Verband der NATO.[3]

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: 

[1] http://www.limburg-bernd.de/Kirchen%20und%20Kapellen%20im%20Kreis%20Heinsberg/Bilder%20Gangelt/Friedenskapelle%20in%20Hohenbusch.htm

[2] https://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/einweihung-der-friedenskapelle-wurde-volksfest_aid-28879735

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Flugplatz_Geilenkirchen

18. Mai 2019
von Elisabeth Thesing-Bleck
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Europawahl 2019 – Wählen gehen!

Unser Leben im Aachener Dreiländereck wird Tag für Tag von Europa geprägt. Wir genießen die Fahrradausflüge auf den vorbildlich ausgebauten holländischen Fahrradwegen entlang der Seen der renaturierten alten Maas. Anschließend gibt´s in der weißen Stadt Thorn köstliche Pfannkuchen, die fast zum niederländischen Nationalgericht geworden sind.

Die belgische Lebensweise bietet uns Annehmlichkeiten,
die für uns in Deutschland oft überraschend erscheinen mögen.

Grenzübergang für Fahrradfahrer zwischen Belgien und den Niederlanden

Auf dem Sonntagsmarkt im nahe gelegenen Aubel können wir Lebensmittel in einer so prächtigen Auswahl und Qualität erwerben, die uns jedes Mal aufs Neue ins Staunen versetzen kann. Im nahen gelegenen Zisterzienser-Kloster Val-Dieu (dt. Abtei Gottesthal) wird ein köstlicher Käse hergestellt. Darüber hinaus werden hier eine Fülle unterschiedlichster Abtei-Biere gebraut. Die große Auswahl an so vielen verschiedenen Gerstensäften mit so unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erscheint uns, die an die deutsche Biertradition gewöhnt sind, kaum vorstellbar.

Und Aachen selbst, unsere alte Kaiserstadt würdigt Jahr für Jahr mit dem internationalen Karlspreis zu Aachen eine Persönlichkeit oder eine Institution, die sich auf der Grundlage unserer gemeinsamen, europäischen Werte und Überzeugungen um Europa verdient gemacht hat.

Wir in Aachen erfahren aber auch die Wertschätzung unserer Nachbarinnen und Nachbarn für unsere eigene Lebensweise. In den Aachener Geschäften wird man jederzeit wie selbstverständlich auch in Französisch und Niederländisch perfekt bedient.

 

Bemerkenswert

Frauen aus den drei Nachbarländern Belgien, Niederlande und Deutschland am Dreiländereck

Frauen aus den drei Nachbarländern Belgien, Niederlande und Deutschland versammelten sich am eigentlichen Dreiländerpunkt, um ihren ersten gemeinsamen Wahlaufruf vorzustellen. Rund 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts rufen unter dem Motto „Frauen zeigen Flagge für EUROPA!“ das Frauennetzwerk StädteRegion Aachen gemeinsam mit dem Region Zweckverband Aachen, der ostbelgischen Frauenliga/vie féminine VOG, dem Landfrauenverband des limburgischen Frauennetzwerkes ZijActief und den Frauen aus der Euregio Maas Rhein alle Frauen dazu auf, am 26. Mai bei den Europawahlen ihr vor einem Jahrhundert erstrittenes Recht auch auszuüben!

Das länderübergreifende Bündnis wählte das Dreiländereck aus, um deutlich zu machen, dass gerade die europäische Zusammenarbeit vielfältige Chancen bietet voneinander zu lernen und das Beste aus den verschiedenen Nationalstaaten an alle weiterzugeben.

 

„Wir Frauen wollen die Verantwortung für die Familie gemeinsam mit Männern wahrnehmen

Länderübergreifender Wahlaufruf der Frauen

und ein für ein partnerschaftliches Konzept der Aufteilung von Berufs- und Familienarbeit leben“, betont Nicole Faesen vom großen niederländischen Frauenverband ZijActief Limburg. „Dazu gehört auch die wirtschaftliche Unabhängig, die entsprechenden Rahmenbedingungen braucht, um Beruf und Privatleben zu vereinbaren,“ betont Birgitt van Megeren vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Aachen.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern gehört zu den Grundwerten der Europäischen Union.

Diese derzeit noch unverrückbare Errungenschaft muss unbedingt für die Zukunft und hier insbesondere für die nachwachsende Generation gesichert werden! Genau dafür macht sich das länderübergreifende Bündnis stark.

Das Frauenbündnis fordert deshalb eine Europäische Union

  • in der ein selbstbestimmtes und diskriminierungsfreies Leben in wirtschaftlicher Unabhängigkeit für alle Geschlechter möglich ist.
  • mit einem Familienverständnis, dass auch Männern die Teilhabe an der Kindererziehung und der Pflege von Angehörigen ermöglicht und fordert.
  • mit einem Rechtsstaat, der Frauen und Kindern Schutz vor physischer und psychischer Gewalt garantiert.
  • die für den Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“ und für eine Aufwertung frauendominierter Berufe eintritt.
  • die sich zu einem demokratischen, vielfältigen und solidarischen Europa und einer gemeinsamen europäischen Identität bekennt.

 

Quelle: https://www.frauennetzwerk-aachen.de/index.php?id=565

 

10. Mai 2019
von Elisabeth Thesing-Bleck
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Was ist der Westwall?

 

Der Westwall war ein militärisches Verteidigungssystem, entlang der westlichen Grenze Deutschlands. Er diente im zweiten Weltkrieg als Verteidigungslinie zu den westlichen Nachbarn hin und gehörte zu den umfangreichsten Bauvorhaben des 3. Reiches.


Das Bollwerk bestand aus über 18.000 Bunkern, Stollen, Panzersperren, Gräbern und verlief über insgesamt 630 km von der Niederländischen bis zur Schweizer Grenze. Heute durchquert dieses schreckliche Bauwerk aus Betonklötzen auch den Stadtbezirk in dem ich wohne – Aachen-Richterich.

Die ehemaligen Schlachtfelder des zweiten Weltkrieg sind zwar heute von Büschen und Bäumen überwuchert aber immer noch als tiefe Narbe in unserer Heimat zu erkennen. Europa hat es geschafft, dass wir unsere Konflikte jetzt in den Parlamenten und mehr wie im blutigen letzten Jahrhundert auf dem Schlachtfeld lösen. Das hat uns EU-Bürger*innen Frieden an unseren Grenzen geschenkt.

Um diesen Frieden zu sichern ist es wichtig, am 26. Mai Europa nicht national-chauvinistischen, rechtspopulistischen und antifeministischen Kräften zu überlassen! Europa schützt unsere Gesellschaft vor patriarchalen Rückfällen und Extremismus!

Deshalb unsere #STIMMEFUEREUROPA
WWW.FRAUENRAT.DE/STIMMENFUEREUROPA
Wahlaufruf https://bit.ly/2UC7V6R

 

Bildnachweis:
Käthe Kollwitz, Nie wieder Krieg (gemeinfrei) https://www.dhm.de/fileadmin/medien/lemo/images/p62-23.jpg
www.euregio-im-bild.de
Eigenes Foto

30. April 2019
von Elisabeth Thesing-Bleck
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Europa at it’s best – DER Geheimtipp für einen Mai-Ausflug

Das ehemalige Zisterzienser Kloster Val Dieu (deutsch Abtei Gottesthal) liegt in der belgischen Provinz Lüttich, rund 4 km westlich der Gemeinde Aubel im Tal der Berwinne. Dieser romantische Ort diente schon oft als Filmkulisse, zum Beispiel für die Krimiserie „Wilsberg“. Auch Teile von „Im Namen der Rose“ wurde hier gedreht. Obwohl dieses Kleinod in rund einer halben Stunde Fahrt von Aachen aus mit dem Auto  schnell zu erreichen ist, ist es in Deutschland noch viel zu wenig bekannt. 

Gerade in dieser Jahreszeit ist der frisch renovierte Kloster-Park ein besonderes Highlight. Diese großzügige, picco-bello gepflegte Anlage kann mit den namhaften  Landschaftsgärten Englands mithalten. Uralte Baumriesen bestimmen das beeindruckende Landschaftsbild.

Gerade jetzt zeigt sich die prächtige Farbenvielfalt des frischen Grüns in seiner ganzen Schönheit. Riesige Blätterdächer beschirmen mehrstämmige knorrige Eichestämme und laden zum Verweilen oder zum Picknick ein. Auf einem geheimnisvollen Weg gelangt man zur Quelle des heiligen Bernards. Überraschender Ausblicke auf das Kloster mit seinem Dachreiter laden zum Verweilen ein. Der Fotoapparat ist hier im Dauereinsatz.

Rund um das Kloster zeigt die belgische Küche Ihren ganze kulinarische Fülle. Sei es nun das nach Traditionsrezepten hier gebraute Klosterbier in seiner ganzen Vielfalt, der bekannte Käse „Val-Dieu“, der hier Pfeil geboten wird, der romantische Biergarten oder auch die umgebaute Getreidemühle mit ihrer ungewöhnlichen Speisekarte –  für jeden kulinarischen Genuss und für jeden Gold Geldbeutel ist hier etwas dabei.

12. April 2019
von Elisabeth Thesing-Bleck
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Kater Florian

Florian, unser Kater lebt in unserem Garten. Er übernimmt eine wichtige Aufgabe. Durch seine bloße Anwesenheit vertreibt er alle ungebetenen Gäste. Er bleibt manchmal über Nacht weg um sich gerade im Frühjahr mit den Damen seines Herzens zu treffen. Leider wird er zuweilen aber auch auf seinen Streifzügen von uns unbekannten Menschen gefüttert und sogar ins Haus gelassen. Ich bitte um Verständnis, wenn wir das nicht möchten!

Füttern durch unbekannte Personen schadet dem Tier!

Unser Kater ist behindert und aufgrund dessen bestens tierärztlich versorgt und überwacht. Dafür zahlen wir viel Geld! Zudem wird er von unserer Familie liebevoll umsorgt und gilt für uns als wertvolles Familienmitglied.

Ich bitte höflich zu respektieren, dass Florian ein warmes Zuhause hat und damit kein Grund für ihn besteht in fremden Wohnungen zu übernachten.

Wir machen uns Sorgen um ihn, wenn er nicht wie gewohnt erscheint und starten jedesmal eine Suchaktion!

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31. März 2019
von Elisabeth Thesing-Bleck
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Klimazonen und Winterhärte

Die Einteilung Deutschlands in Klimazonen ist für alle, die sich mit Pflanzen beschäftigen, eine wichtige Orientierungshilfe um abzuschätzen, ob bestimmte Pflanzen in bestimmten Regionen ohne aufwendigen Winterschutz kultiviert werden können. Gerade in der Gartenplanung tauchen immer wieder Fragen nach der Winterhärte und nach den entsprechenden Winterhärtezonen bzw. den Klimazonen auf. Eine solche Zoneneinteilungen kann als Anhaltspunkte bei der Auswahl von Gehölzen vorrangig von Rosen hilfreich sein.

Relevant für Deutschland sind die Zonen 6 bis 8; 1 bis 5 und 9 bis 12 gibt es in Deutschland nicht. Die Klimazonen ordnen sich von West nach Ost in 8 – 7 – 6, jeweils untergliedert in b und a. Klimazonen verlaufen nicht einfach parallel sondern ragen in einander hinein. Außerdem gibt es Klimainseln, in denen wärmere Zonen in an sich kühleren Zonen liegen. Kühlere Zonen in einer wärmeren Gebieten sind auch zu beobachten. Erhebliche Unterschiede können auch zwischen einer Innenstadt und den umliegenden offenen Flächen sowie dem Umland gemessen werden.

Kleinstklima entsteht auf einem Grundstück zum Beispiel durch Mauern, Hecken oder durch eine dichte Bepflanzung. Das kann sogar so weit gehen, dass in einem Garten innerhalb nur weniger Meter deutliche Unterschiede zu spüren sein können. Daher empfiehlt es sich, die Temperaturverhältnisse und insbesondere das Vegetationsverhalten von Zeigerpflanzen sehr genau zu beobachten und mit den Werten des örtlichen Wetterberichts zu vergleichen. So stellt man schnell fest, ob ein Pflanzstandort eher am unteren oder eher am oberen Ende der Bandbreite liegt.

Das bedeutet, dass die Winterhärte, die einzelnen Pflanzen durch Zonenangaben zugeteilt wird, keine absolute Größe ist. Sie kann aber sehr gut als Richtgröße eingesetzt werden, der zusätzlich von den örtlichen Gegebenheiten und dem Kleinstklima des Standorts beeinflusst wird.

Sonnengarten 06

10. März 2019
von Elisabeth Thesing-Bleck
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Giersch, Dreiblatt, Geißfuß und Ziegenkraut

Giersch, Dreiblatt, Geißfuß und Ziegenkraut

Der Großstadtgarten war üppig bewachsen als er von einer  jungen Familie übernommen wurde, einer grünen Hölle gleich. Die alles beherrschende Pflanze war der Giersch. Trivialnamen für diese Wildpflanze, die den ganzen Garten in Besitz genommen hatte, sind Dreiblatt, Geißfuß, Ziegenkraut, Geesekohl und Baumtropf.

Im Kampf gegen den Giersch zeigt sich die Vergeblichkeit des menschlichen Tuns. Auch wenn die Wurzeln gehackt werden, regeneriert sich die Pflanze meist schnell. Herkömmliche Herbizide, die für Haus- und Kleingärten zugelassen sind, erweisen sich gegen den Geißfuß als weitestgehend wirkungslos. Sie vernichten leider nicht das gesamte Wurzelwerk. Jedes kleinste in der Erde verbliebene Reststückchen entfaltet sich anschließend zu einer neuen kräftigen Pflanze.

Wenn der Boden sauber lichtdicht abgedeckt wird, dann sind nach etwa zwei Jahren auch die kräftigsten Pflanzen abgestorben – nicht jedoch die Samen des Geißfußes! Giersch kann auch bekämpft werden, indem regelmäßig seine Blätter entfernt werden. In jahrelanger Kleinarbeit wird er dadurch so geschwächt, dass er abstirbt. Kartoffeln und andere kräftige, bodendeckende Bepflanzungen helfen ebenfalls das Ziegenkraut zu unterdrücken, da sie schneller wachsen und ihm Licht und Nährstoffe nehmen.

Der Kampf, der jede gärtnerische Tätigkeit vergeblich erscheinen lässt, wurde dennoch gewonnen! Allerdings war ein erheblicher Eingriffe in das Grundstück nötig. Dazu wurde ca. 150 cm Boden abgetragen und verworfen sowie Sperrgürtel aus extrem eng gesetztem Wiesenstorchschnabel an den Grenzen zu den Nachbargrundstücken gepflanzt. In der Dauerpflege wird jedes Giersch-Blatt, dass sich neu zeigt, konsequent ausgegraben.

20. Februar 2019
von Elisabeth Thesing-Bleck
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Bodenwertzahl

Der Boden ist Grundlage für jegliches Pflanzenwachstum.  Wie gut Pflanzen in einem Garten gedeihen, hängt unmittelbar vom Boden und seiner Beschaffenheit ab. Boden ist eine nicht erneuerbare Ressource, die immer knapper wird.

Die Bodenwertzahl (BWZ) ist in der Bodenkunde ein Vergleichswert zur Bewertung der Ertragsfähigkeit von Böden. Sie reicht von 0 = sehr niedrig bis 100 = sehr hoch.  0 – 10 steht für Sand. Sandiger Lehm hat eine BWZ von 11 – 30, schwerer bis toniger Lehm 31 – 50. Für  Lehm, der teilweise mit Lössauflage bedeckt ist,  wird eine  Bodenwertzahl von 51 – 70 vergeben, Lehm mit vollständiger Lössauflagen 71 – 90. Reiner Löss hat 91 und mehr.

Die nachhaltige Sicherung der Funktionsfähigkeit des Bodens durch einen emissionsarmen, ökologischen Umgang mit ihm ist auch im Privatgarten eine wichtige Aufgabe zur Erhaltung der Schöpfung.

Garten Know-How

20. Januar 2019
von Elisabeth Thesing-Bleck
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Garten-Know-How

Was Architekten oft nicht beachten…

Tipp aus der Praxis – schon vor Baubeginn an den späteren Garten denken!

Wenn für ein Bauvorhaben Erde abgeschoben und zwischen gelagert werden muss, dann empfiehlt es sich, die alleroberste, zumeist von Wildpflanzen besiedelte Bodenschicht getrennt ab zu schieben und schichtweise mit Kompoststarter zu einem locker aufgeschichteten, gut durchlüfteten Erdhügel auf zu setzen. Wenn zudem noch sperriges, organisches Material wie zerkleinerte Äste, Laub, Strauchschnitt oder Holzhäcksel untergemischt werden kann, entwickelt sich während der Bauphase daraus fruchtbarer Mutterboden, in den alle Wildkräuterwurzeln schon abgestorben sind.

Das erleichtert den Start jeder Gartenneuanlage ungemein!

Garten-Know-How