Elisabeth Thesing-Bleck

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Urban Gardening während der Corona-Krise – Warum Gärtnern glücklich macht…

Wenn Quarantäne und Ausgangssperre dafür sorgen, dass wir an die eigenen vier Wände gebunden sind, bieten sich in solchen Krisenzeiten immer wieder neue Möglichkeiten. Diese helfen das eigene Verhalten zu neu überdenken und an die geänderten Rahmenbedingungen an zu passen. Ein neues Hobby kann helfen gut durch den bevorstehenden nunmehr dritten Lockdown zu kommen. Das jetzige Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt, um mit dem Urban Gardening, dem Gärtnern in Töpfen als seinem neuem Hobby für Frühjahr und Sommer  zu beginnen.

Die Folgen des Coronavirus für die Gesellschaft und die Wirtschaft sind derzeit kaum abzusehen. Es deutet immer mehr daran hin, dass wir geliebte Gewohnheiten verlassen müssen und uns zukünftig womöglich immer mehr an die Gegenwart eines aggressiven Virus anpassen müssen. Es wird zunehmend wahrscheinlicher, dass noch für lange Zeit soziale Distanz notwendig ist.

Blattgemüse, Sprossen, das fast vergessene Stielmus und Radieschen sind bereits nach kurzer Zeit genussreif. Wenn ein Topf abgeerntet ist, können deshalb Kurzzeitkulturen mehrfach in Jahr im gleichen Gefäß hintereinander angebaut werden. Ob auf dem Balkon, auf der Terrasse, im Wintergarten, im Kleingewächshaus oder auf der Fensterbank: Pflanzen, Gießen und Jäten wirkt wohltuend auf Geist und Seele. Für das Urban Gardening – so lautet das aktuelle Wording für das Stadtgärtnern in Töpfen – braucht man kein großes Grundstück. Gemüse und Kräuter wachsen ohne Murren in Gefäßen zum Beispiel im Eingangsbereich des Hauses, auf der Varanda oder in gut gesichert auf dem Fensterbrett. Alle können mitmachen, ob Eltern mit ihren Kindern, Großeltern mit ihren Enkeln, Hausgemeinschaften oder Einzelpersonen –  dem Einfallsreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt.

In meinem Blogbeiträgen lege ich besonderen Wert auf preisgünstiges, leicht verfügbares Ausgangsmaterial. Die Wiederverwertung von Topferde oder von im Haushalt anfallende Biomasse gehört ebenso dazu, wie ein Hinweis auf das Upcycling von Pflanzgefäßen, die ursprünglich einem ganz anderen Zweck dienten.Bislang konnte man Saatgut und die zum Gärtnern benötigte Ausstattung problemlos online oder im nahen Gartencenter einkaufen. Inzwischen ist die Nachfrage deutlich gestiegen. Vieles hat verlängerte Lieferzeiten. Damit möglichst jeder – vom Schulkind bis zur Großmutter – mitmachen kann, stelle ich in meinem Bog das Gärtnern nicht im Gemüsegarten sondern in Töpfen vor. Gefäße, Kübel und Töpfe, in denen Pflanzen wachsen können, finden überall Platz wie zum Beispiel auf dem Fensterbrett oder auf Terrasse und Balkon, in Hauseingängen oder im Gemeinschaftsflächen. 

Nutzen Sie die gebotenen soziale Distanzierung um sich selber auf Dauer unabhängiger von der Versorgung im Supermarkt zu machen. Das funktioniert schon auf einer sehr kleinen Fläche. Produzieren Sie zukünftig einen Teil des täglichen Bedarfs selbst.Wie es geht zeige ich an den kommenden Wochenende, bis kurz nach Ende der Eisheiligen, einen vor allem von Hobbygärtner gefürchtetem Wetter-Phänomen, bis zu dem noch Spätfröste auftreten können.

Jeweils am Ende der kommenden Kalenderwochen (KW) sieht meine Planung folgende Themen vor:

17. KW:  

Anforderungen an eine gute Erde für das Gärtnern im Topf 

 

 

 

18. KW:  

Pflanzenerde in guter Qualität kaufen – Worauf sollte man dabei achten? 

 

 

19. KW:

Pflanzenerde selber mischen – Tipps und Tricks wie es geht. 

 

 

 

20. KW:

Gebrauchte Topferde aufbereiten – Wann ist das sinnvoll? 

 

 

 

21. KW

Wurmhumus aus Biomasse des Haushalts. 

 

 

 

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22. KW:

Biomasse im Bokashi-Eimer fermentieren, ein elegantes Verfahren auf kleinster Fläche.

 

 

 

23. KW: 

Chemischer Dünger – Doping für den Topfgarten oder sinnvolle Ergänzung? 

 

 

24. KW:

Beleuchtung für stimmungsvolle Abende im Topfgarten aus Kerzenresten selber machen – Geht das? 

 

 

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Elisabeth Thesing-Bleck
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